Eine Erzählung über Wildblumen

Wann immer es geht, bringt mich ein kurzer Fußmarsch an die Stadtgrenze. Umgeben von Wiesen finde ich den besten Ausgleich zum Leben in der Stadt. Dabei verliere ich mich in Details und halte Ausschau nach einzelnen filigranen Blüten, die ich als kleine Schätze nach Hause trage.

Ich beobachte die Veränderung in der Vase. Formen und Farben verändern sich, Blütenstaub fällt herunter. Die Schönheit bleibt.

Ich pflücke immer nur ein paar Stiele und suche einen ruhigen Ort, an dem ich sie beobachten und genießen kann. Mit einem Kenzan-Stecker wachsen die einzelnen Halme aus kleinen Schälchen oder Bechern.

Einzeln inszeniert, werden sie zu etwas besonderen - zeigen ihre Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit.

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Slow Morning